Burg Ascheberg, Mittelalterliche Burgruine in Steinfurt, Deutschland.
Burg Ascheberg sind Ruinen einer mittelalterlichen Burg mit zwei separaten Höfen, die jeweils etwa 40 mal 40 Meter groß sind. Die Fundamente bestehen aus lokalem Bruchstein und Mörtel und zeigen die Struktur, auf der einst Wohngebäude und Befestigungen standen.
Die Burg entstand vermutlich in karolingischer Zeit und war Stammsitz der edelfreien Herren von Ascheberg. Einer Chronik der Johanniterkommende Steinfurt aus dem 15. Jahrhundert zufolge wurde sie um 1164 in einer Fehde zwischen den Herren von Ascheberg und den Edelherren von Steinfurt zerstört. Die Ausgrabung von 1900 unter Johann Heinrich Schmedding legte die Fundamente frei; Nachgrabungen von 2010 bestätigten seine Ergebnisse.
Der Name Ascheberg geht auf die edelfreien Herren von Ascheberg zurück, deren Stammsitz die Burg im Mittelalter war. Eine Chronik der Johanniterkommende Steinfurt aus dem 15. Jahrhundert berichtet, die Burg sei um 1164 in einer Fehde zwischen den Herren von Ascheberg und den Edelherren von Steinfurt zerstört worden. Flurbezeichnungen bei der Ruine verweisen noch auf das Haus Ascheberg.
Das Gelände ist mit ausgeschilderten Wegen erschlossen und informative Tafeln helfen beim Verständnis der Reste. Besucher können die Fundamente in eigenem Tempo erkunden und bekommen einen guten Eindruck von der Größe und Anordnung der ehemaligen Anlage.
Ausgrabungen am Anfang des 20. Jahrhunderts brachten ein polygonales Bergfried und ein etwa 11 Meter langes Palastgebäude zutage. Diese Funde zeigen ungewöhnliche Bauweisen, die Forscher über den Lebensstil der westfälischen Adelsfamilien lehrten.
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