Christoph 36, Rettungshubschrauber am Städtischen Klinikum Magdeburg Olvenstedt, Deutschland
Christoph 36 ist ein Rettungshubschrauber am Städtischen Klinikum Magdeburg Olvenstedt. Das Fluggerät wird von einem Piloten der DRF Luftrettung, einem Notfallsanitäter der Johanniter-Unfall-Hilfe und einem Arzt des Universitätsklinikums Magdeburg bemannt.
Der Luftrettungsstützpunkt nahm am 1. Juli 1992 den Betrieb auf und stand zunächst unter der Kontrolle des Bundesinnenministeriums. Im Jahr 2006 übernahm die DRF Luftrettung die Verwaltung und Koordination der Station.
Der Name Christoph folgt einer deutschen Tradition, wonach Rettungshubschrauber nach dem Heiligen Christophorus benannt werden, dem Schutzpatron der Reisenden. Diese Benennung verbindet die moderne Luftrettung mit einer religiösen Überlieferung, die in der Notfallmedizin lebendig bleibt.
Das Einsatzgebiet erstreckt sich über mehrere Landkreise in Sachsen-Anhalt mit variabler Reaktionszeit je nach Entfernung und Wetterlage. Der Hubschrauber kann an Tagen mit guten Flugbedingungen schneller am Einsatzort ankommen, während schlechtes Wetter Verzögerungen verursachen kann.
Der Stützpunkt markierte im Jahr 2014 seinen 20.000sten Einsatz, eine Leistung die das kontinuierliche Engagement bei der Rettung von Menschenleben über mehr als zwei Jahrzehnte zeigt. Das Jubiläum verdeutlichte die wichtige Rolle, die diese Luftrettungsstation in der Notfallmedizin der Region spielt.
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