Gottfried-Krüger-Brücke, Brücke in Deutschland
Die Gottfried-Krüger-Brücke ist eine kleine Fußgängerbrücke in Brandenburg an der Havel, die über den Pumpergraben führt und die Viertel Humboldthain und Salzhof verbindet. Sie hat eine charakteristische gekrümmte Form mit einem einzelnen Stahlbogen und einer Holzdiele, deren Durchfahrtshöhe von etwa 2 Metern Schiffe problemlos passieren lässt.
Die Brücke wurde 1922 eröffnet, nachdem ein Jahrzehnt zuvor erste Pläne für eine größere Straßenbrücke auf lokale Widerstände stießen. Nach dem Ersten Weltkrieg entstand ein neuer Plan für einen Fußgängerweg, was schließlich zum Bau dieser kleineren, kostengünstigeren Fußgängerbrücke führte.
Die Brücke trägt den Namen des Geschäftsmanns Gottfried Krüger, der die Finanzierung ermöglichte. Einheimische nennen sie scherzhaft "Bauchschmerzenbrücke" wegen ihrer gekrümmten Form, ein Spitzname, der seit Jahrzehnten verwendet wird und zeigt, wie lokale Geschichten in den Alltag einweben.
Die Brücke steht das ganze Jahr über offen und dient ausschließlich dem Fußverkehr. Seit 2015 gibt es einen separaten Zugang mit Rampe für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen, der parallel zur ursprünglichen Brücke verläuft und das Überqueren für alle zugänglich macht.
Nach einer lokalen Anekdote soll ein betrunkener Müller eine ganze Fassbarkeit Essig in das Wasser fallen gelassen haben, was angeblich die charakteristische Krümmung der Brücke verursacht habe. Diese humorvolle Geschichte wird von Einheimischen seit Generationen weitergegeben und verleiht dem Bauwerk eine menschliche, volkstümliche Dimension.
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