Düne am Ulvenberg von Darmstadt-Eberstadt, Geschütztes Dünengebiet in Darmstadt-Eberstadt, Deutschland
Die Düne am Ulvenberg von Darmstadt-Eberstadt ist ein 8,89 Hektar großes Naturschutzgebiet am Westrand der Gemarkung Eberstadt. Sie ist eine Binnendüne, die am Ende der Weichseleiszeit durch Sandaufwehungen aus pleistozänem Flugsand entstand. Die Düne gliedert sich in Kiefernmischwald, Pfriemengras-Steppenrasen, lockeren Silbergras-Trockenrasen und xerothermen Pfriemengras-Trockenrasen.
Die Binnendüne entstand am Ende der Weichseleiszeit im kalten Tundrenklima durch Sandaufwehungen aus pleistozänem Flugsand. Teile der Düne waren seit 1938 als Naturdenkmal „Düne auf dem Escholl“ geschützt; seit 1991 ist sie Naturschutzgebiet, seit 2001 auch FFH-Gebiet. Im Zweiten Weltkrieg befand sich auf der Düne eine Flakstellung.
Der Name Ulvenberg geht wahrscheinlich auf den alten Personennamen Ulfo zurück, der mit dem Wolf verbunden wird. Die Düne heißt auch Escholldüne, Düne auf dem Escholl und Eselskopp. Seit 1938 waren Teile als Naturdenkmal geschützt, seit 1991 ist die gesamte Fläche Naturschutzgebiet.
Das Schutzgebiet umfasst etwa 8,89 ha am Westrand der Gemarkung Eberstadt. Teile der Düne stehen seit 1938 unter Schutz, zunächst als Naturdenkmal „Düne auf dem Escholl“, seit 1991 als Naturschutzgebiet; seit 2001 ist es zudem FFH-Gebiet. Besucher bleiben auf den vorhandenen Wegen, um Trockenrasen und Kiefernbestand nicht zu zertreten.
Das Gebiet gehört zu einer 130 Kilometer langen Kette von Binnendünen, die sich von Rastatt bis Mainz in der Oberrheinebene erstreckt. Diese Dünenreihe ist ein seltenes Naturphänomen und zeigt, wie Eiszeitwinde die Landschaft über weite Strecken prägten.
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