Grunewaldstraße 87, Denkmalgeschütztes Wohnhaus in Schöneberg, Deutschland
Das Wohnhaus Grunewaldstraße 87 ist ein fünfgeschossiges Gebäude mit zwei Erkerabsätzen und einer Fassade aus dekorativen Backstein- und Stuckelementen. Das Ensemble umfasst zusätzlich drei Hinterhofgebäude, ein Gartenhaus und einen Seitenbau.
Das Haus wurde zwischen 1887 und 1888 vom Architekten Nikolaus Becker entworfen und diente als Mietshaus für den Steinmetzmeister H. Richter. Die Entstehung fällt in Berlins Phase der schnellen städtischen Expansion im späten 19. Jahrhundert.
Das Gebäude zeigt typische Merkmale des späten 19. Jahrhunderts mit seiner aufwendig gestalteten Straßenfassade aus Backstein und Stuck. Solche reich verzierten Wohnhäuser prägen bis heute das Bild der Berliner Wohnquartiere aus dieser Zeit.
Das Gebäude befindet sich im Tempelhof-Schöneberg Bezirk und lässt sich gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen. Die fußläufige Nähe zu anderen Wohnquartieren ermöglicht es, die Architektur dieser Gegend bei einem Spaziergang zu erkunden.
Von 1951 bis 2007 befand sich im Erdgeschoss ein spezialisiertes Geschäft für Farben und Künstlerbedarf namens Ferdinand Braune. Dieses Geschäft bediente generationenlang die lokale Künstlergemeinschaft und prägte den Charakter der Straße.
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