Kleistpark, Öffentlicher Park in Schöneberg, Berlin.
Der Heinrich-von-Kleist-Park erstreckt sich über 5,7 Hektar mit Wegen, Grünflächen und verschiedenen Pflanzenarten rund um das Oberste Gericht. Das Gelände bietet Orte zum Sitzen, Spaziergang und Beobachtung der Umgebung mit dem beeindruckenden Gebäude im Zentrum.
Der Ort entstand 1670 als erstes botanisches Garten Berlins und wurde 1911 nach dem deutschen Schriftsteller Heinrich von Kleist benannt. Diese Umbenennung würdigte den Beitrag des Autors zur deutschen Literatur und markierte eine neue Identität des Ortes.
Das Parkhaus, ehemals Botanisches Museum, beherbergt heute die Galerie Tempelhof-Schöneberg und zeigt regelmäßig Kunstausstellungen. Der Ort ist ein Anlaufpunkt für Kunstinteressierte und trägt zur lebendigen Kulturszene des Bezirks bei.
Das Gelände ist täglich zugänglich und direkt über die U-Bahn-Station Kleistpark erreichbar, mit mehreren Eingängen von der Potsdamer Straße. Besucher sollten sich Zeit nehmen, um die verschiedenen Bereiche und Wege ohne Zeitdruck zu erkunden.
Königliche Kolonnaden, entworfen von Carl von Gontard, stehen am Parkeingang und bilden einen markanten Rahmen für den Ort. Pferdetämerskulpturen von 1842 sind über das Gelände verteilt und zeigen künstlerische Arbeiten aus Berlins Vergangenheit.
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