Königskolonnaden, Neoklassizistische Kolonnade im Heinrich-von-Kleist-Park, Berlin, Deutschland
Die Königskolonnaden sind eine neugotische Säulenreihe mit doppelten ionischen Säulen aus Sandstein, die sich über etwa 50 Meter erstreckt. Sie verbindet zwei Bereiche des Parks und besteht aus kunstvoller Steinverarbeitung mit Dachbedeckung aus Kupferblech.
Die Struktur wurde zwischen 1777 und 1780 von Architekt Carl von Gontard erbaut und ursprünglich an der Königstraße in der Nähe des Alexanderplatzes aufgestellt. Im Jahr 1910 wurde sie komplett an ihren heutigen Standort im Park versetzt, um den Platz für Stadterneuernisse zu schaffen.
Die Kolonnade trägt einen Namen, der an königliche Pracht erinnert, obwohl sie heute ein ruhiger Ort im Park ist. Besucher können hier sehen, wie die Berliner den Raum nutzen - manche sitzen auf Bänken darunter, andere gehen hindurch, um in den Park zu gelangen.
Man kann die Kolonnade bequem von der Potsdamer Straße aus erreichen und sie dient als natürlicher Eingang zum Park. Der überdachte Durchgang bietet Schutz bei Regen und ist leicht zu Fuß erreichbar.
Die feinen Steinfiguren von Kindern wurden von zwei Brüdern geschaffen, Friedrich Elias Meyer II und Wilhelm Christian Meyer, die als führende Bildhauer ihrer Zeit bekannt waren. Diese Details sind leicht zu übersehen, aber wenn man sich Zeit nimmt und nach oben schaut, kann man ihre handwerkliche Qualität erkennen.
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