Berliner Sportpalast, Mehrzweckhalle in Schöneberg, Deutschland.
Der Berliner Sportpalast war eine große Mehrzweckhalle im Schöneberg-Bezirk, die etwa 14.000 Personen aufnehmen konnte. Die Anlage war mit unterschiedlichen Einrichtungen ausgestattet, um verschiedene Arten von Veranstaltungen durchzuführen.
Das Gebäude wurde 1910 vom Architekten Hermann Dernburg entworfen und eröffnete als weltweit größte Eishalle. Es wurde 1973 abgerissen, nachdem finanzielle Schwierigkeiten sein Betreiben unmöglich gemacht hatten.
Der Sportpalast war lange Zeit das Zentrum des Berliner Nachtlebens und zog Künstler aus aller Welt an. Besucher kamen hierher, um internationale Stars wie Bill Haley, Louis Armstrong und Jimi Hendrix zu sehen.
Der Ort befindet sich im Tempelhof-Schöneberg-Bezirk, doch das Gebäude existiert nicht mehr. Heute erinnern nur noch historische Fotos und Berichte an diesen früheren Veranstaltungsort.
In den 1920er und 1930er Jahren war die Halle berühmt für Sechstagerennen mit Fahrrädern und professionelle Boxkämpfe. Der deutsche Champion Max Schmeling trat hier mehrmals auf und machte den Ort zu einem Zentrum des deutschen Boxsports.
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