Hafen Schweinfurt, Binnenhafen in Schweinfurt, Deutschland
Das Hafen-Areal Main in Schweinfurt erstreckt sich entlang des Flusses und bietet mehrere Anlegestellen sowie Bereiche für Schiffe und Binnenschifffahrt. Die Anlage verfügt über verschiedene Umschlagmöglichkeiten und ist so ausgestattet, dass unterschiedliche Transportarten miteinander verbunden werden können.
Die Schweinfurter Häfen liegen an drei räumlich getrennten Standorten am Main südlich der Innenstadt, auf 203 bis 208 m ü. NN. Nach der Wiedervereinigung 1990 erhoffte man sich neue Impulse als „Thüringer Tor“, doch diese Erwartungen erfüllten sich nicht. Mit der Eröffnung des durchgehenden Main-Donau-Kanals 1992 ging das Frachtaufkommen auf dem Main stark zurück, ebenso die Umschlagsmengen. Seit Ende der 2010er Jahre wird die Wasserstraße von 2,50 auf 2,90 m vertieft und von 36 auf 40 m verbreitert.
Der Name „Hafen“ bezeichnet im Volksmund das gesamte Industriegebiet südlich des Mains, wovon die offiziellen Namen der beiden Stadtteile Hafen-West und Hafen-Ost abgeleitet sind. An der Personenschifffahrts-Lände Am unteren Marienbach erinnert ein seit Langem stillgelegter 8-Tonnen-Kran als Denkmal an den früheren Sandumschlag.
Besucher können die Anlagen von außen besichtigen und von gepflasterten Wegen aus die Schiffe und Ladevorgänge beobachten. Die beste Zeit für einen Besuch ist tagsüber, wenn die Aktivität am höchsten ist und man die Transportbewegungen sehen kann.
Am Südkai stehen zwei Doppelwippkräne (6.000 kg im Greifer-, 10.000 kg im Hakenbetrieb) und Getreidesilos mit 45.200 m³. Die beiden größten Betriebe sind das Gemeinschaftskraftwerk Schweinfurt und die Malzfabrik von Ireks. Der Nordkai gehört ganz dem Mineralölunternehmen Erik Walther mit einem Tanklager von 45.000 m³.
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