Deutsches Bunkermuseum, Bunkermuseum des Zweiten Weltkriegs in Schweinfurt, Deutschland
Das Fichtel- und Sachs-Schronisko ist ein massiver Betonbau aus den 1940er Jahren, der in der Erde verankert ist und mehrere Ebenen unter der Oberfläche hat. Sein dickes Mauerwerk und die engen Gänge zeigen die robuste Bauweise, die Menschen vor Luftangriffen schützen sollte.
Das Schronisko entstand 1941 und wurde von der Riedel-Baugesellschaft errichtet, um die Bevölkerung während der Luftangriffe zu schützen. Schweinfurt war wegen seiner Kugellagerfabriken ein häufiges Ziel alliierter Bomberangriffe.
Der Bunker zeigt, wie Menschen während des Krieges hier Schutz suchten und welche Geräte für ihre Sicherheit verwendet wurden. Die Ausstellung vermittelt einen Einblick in den Alltag unter Bombenangriffen und die Angst, die die Bevölkerung damals erlebte.
Der Besuch des Schroniskos ist nur mit vorheriger Anmeldung als Gruppe möglich, augenommen im April, wenn Einzelbesucher ohne Voranmeldung hineingehen dürfen. Es ist hilfreich, festes Schuhwerk zu tragen und sich auf enge Räume vorzubereiten, da die Gänge unter der Erde nicht sehr geräumig sind.
Im Schronisko sind noch immer entschärfte Bomben aus alliierten Angriffen ausgestellt, die zeigen, welche Mengen an Sprengstoff die Stadt damals zu ertragen hatte. Zusätzlich gibt es einen separaten Ausstellungsbereich zum Kalten Krieg mit Räumen der Bundeswehr, der die Geschichte über die 1940er Jahre hinaus erzählt.
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