St. Laurentius, Pfarrkirche in Wörth an der Isar, Deutschland.
St. Laurentius ist eine Pfarrkirche in Wörth an der Isar mit Merkmalen der Barockarchitektur und aufwendiger Ausgestaltung an allen Ecken. Das Innere zeigt verzierte Altäre, kunstvolle Schnitzereien und dekorative Elemente, die typisch für diese Stilepoche sind.
Die ältesten erhaltenen Teile, eine Westapsis und zwei Langhausjoche, sind romanisch und stammen aus dem 11. oder 12. Jahrhundert. Im letzten Drittel des 17. Jahrhunderts wurde die Kapelle nach Osten zu einer kleinen Barockkirche erweitert. Am 4. November 1935 wurde Wörth Pfarrsitz, und 1936 bis 1938 entstand nach Plänen des Architekten Michael Simon ein größerer Anbau an der Nordmauer, den Bischof Michael Buchberger am 8. Mai 1938 konsekrierte.
Die Kirche ist ein wichtiger Treffpunkt für die katholische Gemeinde vor Ort und prägt das religiöse Leben in Wörth an der Isar. Hier finden regelmäßig Gottesdienste und Gemeindeveranstaltungen statt, die das soziale Miteinander fördern.
Der Zugang zur Kirche ist normalerweise während der Öffnungszeiten möglich, und Informationen zu Gottesdiensten können durch die örtliche Pfarrei erfragt werden. Es ist ratsam, beim Eintritt auf Ruhe und Respekt für den sakralen Raum zu achten.
Da die Barockaltäre in den Erweiterungsbau von 1936 bis 1938 verlegt wurden, brauchte das alte Langhaus neue Ausstattung. 1943 kaufte Pfarrer Ludwig Fischl für 300 Reichsmark einen Renaissancealtar aus der Schornkapelle in Unterstein; dessen Marienbildnis ersetzte 1944 eine restaurierte Kopie der Mutter vom guten Rat aus Genazzano, die er auf einem Dachboden in Niederaichbach gefunden hatte.
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