Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt, Katholische Wallfahrtskirche in Ortenburg, Deutschland.
Die Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt in Sammarei bei Ortenburg ist ein barocker Saalbau mit Polygonalchor und Fassadenturm. Maurermeister Isaak Bader errichtete sie um eine Holzkapelle aus der Zeit vor 1521, die hinter der Altarwand erhalten ist. Etwa 1300 Votivbilder schmücken den Umgang um diese Gnadenkapelle, der über zwei Durchgänge unter den Flügeln des Hochaltars zugänglich ist.
Die Kirche entstand als Wallfahrtsort zur Verehrung der Himmelfahrt Mariens und spiegelt Jahrhunderte religiose Hingabe in der Region wider. Das Bauwerk gilt heute als geschutztes Kulturdenkmal in Bayern und zeigt die Entwicklung der regionalen sakralen Architektur.
Die Kirche ist ein Wallfahrtsort, an dem Besucher zusammenkommen, um die Himmelfahrt Mariens zu verehren. Menschen kommen hierher, um zu beten und an Feiern teilzunehmen, die das religiöse Leben der Region prägen.
Die Kirche steht in Sammarei, einem Ortsteil von Ortenburg im Landkreis Passau. Der Haupteingang liegt im Westen, wo der Brunnen der Dankbarkeit den Vorplatz einnimmt. Die hölzerne Gnadenkapelle im Inneren ist über zwei Durchgänge unter den Flügeln des Hochaltares erschlossen; ihr Inneres ist vom Langhaus aus durch ein schmiedeeisernes Gitter zu sehen.
Die Kirche wird auch Niederbayerische Wieskirche, bayerisches Assisi und deutsches Loreto genannt. Die fünfteilige Altarwand von 1645, wohl von Jakob Bendl, gilt als einzigartig in der sakralen Ausstattungskunst Süddeutschlands; Bendl könnte von Ikonostasen der Ostkirche beeinflusst worden sein, die er auf einer Reise nach Prag sah.
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