Wasserwerk Wuhlheide, Wasserwerk und Architekturdenkmal in Wuhlheide, Berlin, Deutschland.
Das Wasserwerk Wuhlheide ist eine Trinkwasseraufbereitungsanlage und denkmalgeschutzer Bau in Berlin-Köpenick mit mehreren Filtersystemen. Die Ausrüstung besteht aus Schnellfiltern, speziellen Bollmann-Filtern und Manganbehältern, die zusammen das Wasser reinigen.
Das Werk wurde zwischen 1911 und 1914 nach Entwürfen von Architekt Gustav Ziesemann errichtet, um Berlins wachsende Bevölkerung mit Trinkwasser zu versorgen. Es war Teil der Infrastruktur, die die Stadt wahrend ihrer schnellen Ausbreitung im frühen 20. Jahrhundert unterstützte.
Die Anlage ist bis heute ein in Betrieb befindliches Wasserwerk und kein für Besucher geöffnetes Museum. Ihren Namen trägt sie nach der umgebenden Wuhlheide, das Gelände liegt im Jagen 340 östlich der Trabrennbahn Karlshorst. Sie bildet mit dem Wasserwerk Friedrichshagen einen Verbund; 2014 wurde auf dem Gelände mit einem Familienfest das 100-jährige Bestehen gefeiert.
Das Gelände ist ein in Betrieb befindliches Wasserwerk und kein öffentlich zugängliches Museum; das Familienfest zum 100-jährigen Bestehen am 17. Mai 2014 war eine einmalige Veranstaltung. Es liegt östlich der Trabrennbahn Karlshorst im Jagen 340, und zum denkmalgeschützten Ensemble gehören das Maschinenhaus, zwei Werkstätten, zwei Wohngebäude, zwei Reinwasserbehälter und der Wasserturm.
Der Wasserturm wurde nach den Schäden des Zweiten Weltkriegs nicht wieder in voller Höhe aufgebaut und ist daher niedriger als ursprünglich geplant. Das Laboratorium des Werks war eines von drei, die die Wasserqualität für den gesamten Berliner Großraum überwachten. 2013 wurde die Hebergalerie West stillgelegt, wodurch drei Rohwasserpumpen abgeschaltet wurden.
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