Bunker Luckenwalde Salzgitter, Luftschutzbunker in Luckenwalde, Deutschland.
Der Bunker Luckenwalde Salzgitter ist ein 1944 erbauter Luftschutzbunker vom Typ Salzgitter neben der Friedrich-Ebert-Schule, früher Hindenburg-Schule, nahe dem Stadtzentrum. Die Decke ist 2,50 m stark, die beiden Varianten haben Spannweiten von 3,23 und 4,00 m.
Der Bunker entstand 1944 im Rahmen von Schutzmaßnahmen für Arbeiter und die Bevölkerung. Seine Entstehung fällt in eine Zeit, als Luftangriffe auf deutsche Städte stark zunahmen.
Das Bauwerk zeigt Spuren der Zweckarchitektur des Zweiten Weltkriegs und steht heute als Mahnmal für die Zivilbevölkerung. Es erinnert daran, wie Menschen damals nach Schutz suchten und wie Städte sich gegen Luftangriffe zu wehren versuchten.
Das Gebäude steht unter Denkmalschutz und ist von außen zu besichtigen. Das Innere ist wegen Sicherheitsbedenken nicht zugänglich, aber die Außenform und Architektur zeigen das Baustil jener Zeit.
Der Bunker entstand neben der Friedrich-Ebert-Schule, weil die zuvor in der Belle-Alliance-Straße 7–10 in Berlin-Kreuzberg ansässige Mineralölbaugesellschaft in das benachbarte Schulgebäude verlagert worden war. Dieser Baustab befasste sich im Rahmen des Geilenbergprogramms unter anderem mit der Untertageverlagerung von Raffinerien.
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