E-Werk Luckenwalde, Industrielles Kunstzentrum in Luckenwalde, Deutschland.
Das E-Werk Luckenwalde ist ein ehemaliges Elektrizitätswerk in einer Stadt östlich von Berlin, das heute sowohl als Kunstzentrum als auch als Produktionsstätte nutzt wird. Das Gebäude hat eine spätkaiserzeitliche Fassade mit Jugendstil-Elementen wie einem gewölbten Portikus und einer Eingangshalle mit Tonnengewölbe und farbigen Glasfenstern.
Die Anlage wurde 1913 als Kohlekraftwerk gebaut und versorgte die wachsende Stadt mit Strom während der Industrialisierung. Nach dem Mauerfall und einem Jahrzehnt der Stillegung wurde sie von Künstlern übernommen und in einen Kunstbetrieb mit weiterhin funktionierender Energieproduktion umgewandelt.
Der Ort trägt das Erbe der frühen Elektrifizierung und zeigt, wie Fabriken aussahen, als Strom noch Neuland war. Menschen besuchen es heute nicht nur für Kunstausstellungen, sondern auch um zu sehen, wie industrielle Räume neu belebt werden können.
Der Ort ist gut zu Fuß erreichbar, sobald man das Stadtzentrum verlässt und in die etwas ruhigere Gegend kommt. Planen Sie Zeit für einen Spaziergang durch das Gelände ein, denn es gibt viel zu sehen, von den Maschinen bis zu den wechselnden Kunstinstallationen.
Das Gebäude produziert noch immer Strom, indem es Holzabfälle aus den umliegenden Wäldern verbrennt und so Kunstbetrieb und Energieversorgung verbindet. Dieser Ansatz zeigt, wie alte Fabriken modern werden können, ohne ihre ursprüngliche Funktion ganz aufzugeben.
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