Das Verborgene Museum, Frauenkunstmuseum in Charlottenburg, Deutschland.
Das Verborgene Museum war ein Kunstmuseum in Charlottenburg, das sich auf Werke von Malerinnen, Fotografinnen, Bildhauern und Architektinnen des 20. Jahrhunderts konzentrierte. Die Ausstellungen zeigten Arbeiten von Künstlerinnen, deren Namen und Werke aus den großen Museumssammlungen verschwunden waren.
Das Museum wurde 1986 gegründet, nachdem Forschungen über 500 Künstlerinnen in Berlins Museumssammlungen identifizierten. Es schloss 2022 seine Türen, doch die Berlinische Galerie übernahm die Verantwortung für die Bewahrung seines Archivs.
Das Museum prägte den Diskurs über Künstlerinnen in Berlin und machte vergessene Arbeiten sichtbar. Seine Sammlung zeigt, wie weibliche Kreativität lange Zeit übersehen wurde und welche Beiträge Frauen zur Kunstgeschichte leisteten.
Das Gebäude ist nicht mehr öffentlich zugänglich, aber eine aktive Website dokumentiert 35 Jahre Forschung. Besucher können online auf digitalisierte Ausstellungen und Informationen über die Künstlerinnen zugreifen.
Das Museum entstand aus der Erkenntnis, dass Berliner Kunstsammlungen fast ausschließlich männliche Künstler zeigten. Erst durch gezieltes Nachforschen wurden Werke von Hunderten von Künstlerinnen in den Beständen wieder entdeckt.
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