Amalienpark, Stadtpark in Pankow, Deutschland
Der Amalienpark ist eine 3000 m² große Wohnparkanlage im Berliner Ortsteil Pankow zwischen Wolfshagener und Breiter Straße. Sie umfasst eine Grünanlage und die Randbebauung: neun freistehende zwei- bis dreigeschossige Wohnhäuser im Landhausstil, die um den Park gruppiert und über eine zweistreifige Privatstraße erschlossen sind. Die Anlage wurde 1897 von Otto March entworfen; eines der Gebäude (Amalienpark 4/5) wurde im Zweiten Weltkrieg teilweise zerstört.
Das Gelände wurde 1897 von Architekt Otto March entworfen, als Berlin seine Grünanlagen für die schnell wachsende Bevölkerung erweiterte. Dieser Park gehörte zu einer Bewegung, durch die die Stadt neue Erholungsräume für ihre Bürger schuf.
Der Park zeigt, wie Berliner um 1900 ihre Freizeit gestalteten, mit Wegen und Plätzen, die zum Spazieren und Verweilen einluden. Die offene Struktur lädt noch heute Menschen ein, sich in Ruhe durch die Grünflächen zu bewegen.
Das Parkgelände ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar und hat ausreichend Sitzbänke an verschiedenen Stellen. Es lohnt sich, bequeme Schuhe zu tragen, da die Wege zum Erkunden einladen.
Ab 1990 übernahm die Cajewitz-Stiftung die Rekonstruktion des Amalienparks; nach zehn Jahren war der Originalzustand des Ensembles wiederhergestellt. Die Sandsteinplastik Maske der Medea von Christine Dewerny wurde 1996 neu aufgestellt, neben dem 1976 eingeweihten Sitzenden Liebespaar von Carin Kreuzberg.
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