Sixt-von-Armin-Kaserne, Ehemalige Militärkaserne in Wetzlar, Deutschland
Die Sixt-von-Armin-Kaserne ist eine ehemalige Kaserne im Westen von Wetzlar, unterhalb der Burg Kalsmunt. Zwischen 1935 und 1936 entstanden zwei Kasernenanlagen, die Bereiche A und B. Das erhaltene Stabsgebäude steht unter Denkmalschutz, und das Gelände bildet heute das Quartier Westend im Stadtbezirk Silhöfer Aue.
Die Anlage wurde 1935 während der deutschen Rüstungsexpansion erbaut und beherbergte ab März 1936 das Maschinengewehr-Bataillon 2 und die Fernmeldeabteilung 9. Nach dem Krieg diente sie von 1945 bis 1947 zur Unterbringung von Flüchtlingen und Vertriebenen, bevor sie unter US-amerikanische Kontrolle kam.
Die Kaserne wurde 1964 nach Friedrich Sixt von Armin benannt, einem General der Infanterie und Wetzlarer Ehrenbürger. Das erhaltene Stabsgebäude steht als Baudenkmal unter Denkmalschutz, und das Gelände bildet heute als Quartier „Westend“ einen Teil des Stadtbezirks Silhöfer Aue/Westend.
Der Ort ist heute Teil des modernen Stadtquartiers Westend und wurde nach seiner militärischen Nutzung umgestaltet. Besucher sollten beachten, dass das Gelände integriert in das bestehende Wohngebiet liegt und bei der Erkundung respektvoll vorgehen.
Das erhaltene Stabsgebäude steht unter Denkmalschutz, doch das übrige Gelände wurde nach dem Abzug der Bundeswehr 1993 zum Quartier „Westend“. In Spitzenzeiten waren in den beiden Wetzlarer Kasernen zusammen über 4500 militärische und 800 zivile Mitarbeiter beschäftigt, womit Wetzlar die größte Garnisonsstadt Hessens war.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 92.643 Mitwirkenden weltweit.