Japanischer Garten, Japanischer Garten in Bad Langensalza, Deutschland.
Der Japanische Garten in Bad Langensalza, genannt Kōfuku no niwa (Garten der Glückseligkeit), ist ein moderner Wandelgarten auf einem rechteckigen Grundstück von etwa 120 mal 60 Metern. In der nördlichen Hälfte liegt ein Trockengarten vom Karesansui-Typ mit hellem, in Linien geharktem Splitt und zwei kleinen Inseln in Form von Kranich und Schildkröte; die südliche Hälfte umschließt einen Teich mit einer Schneebetrachtungs-Laterne mit flachem Schirm, einem Zickzack-Steg über Schwertlilien, einem Kirschgarten und einem Bambushain.
1999 suchte Bad Langensalza nach einem Gartenthema für seine Kurgäste, und die Idee eines japanischen Gartens entstand. Im Herbst 2001 begann der Bau des Gebäudekomplexes; im Herbst 2002 gestaltete die Gartenarchitektin Silke Hasskerl-Schilling, die Japan-Erfahrung hatte, den Garten. Im August 2002 wurde er als Kōfuku no niwa, „Garten der Glückseligkeit“, eröffnet.
Der Garten trägt den Namen Kōfuku no niwa („Garten der Glückseligkeit“); unter ihm finden während der Öffnungszeit von März bis Oktober Feste statt: Hanami zur Kirschblüte im April, ein Märchenfest im Juni und Tanabata im Juli. Im Dezember 2025, außerhalb der Saison, beleuchtete erstmals eine „Fernöstliche Lichter-Poesie“ den Garten mit wechselnden Lichtfarben, zwei Videoprojektionen und Musik.
Der Garten ist von März bis Oktober geöffnet und kann zu Fuß erkundet werden, wobei die Wege gut zugänglich sind. Besucher sollten mit Tageslichtstunden rechnen und bequeme Schuhe tragen, da es mehrere Pfade und Steinbrücken über die Teiche gibt.
Der Zickzack-Steg überquert das untere westliche Drittel des Teiches; er ist eine Yatsubashi, benannt nach ihren acht Planken, an deren Seiten Schwertlilien wachsen. Im Azaleengarten steht zudem ein sitzender Stein-Buddha, den Bad Langensalza bei einem Städtewettbewerb gewann und der für japanische Gärten eigentlich untypisch ist; rechts daneben stehen drei alte Bonsai aus der Sammlung der Stadt.
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