Bad Langensalza, Kurstadt in Thüringen, Deutschland.
Bad Langensalza ist eine Kurstadt am Fluss Unstrut in Thüringen, Deutschland, die auf einer Höhe von 185 Metern liegt. Die Stadt zeigt mehrere Themengärten, eine erhaltene Stadtmauer und Wohnhäuser mit Fachwerk aus verschiedenen Epochen.
Der Ort wurde 932 erstmals als Salzaha erwähnt und entwickelte sich im Mittelalter zu einer befestigten Stadt unter dem Deutschen Orden. Im 19. Jahrhundert kam die Siedlung nach den napoleonischen Kriegen an Preußen und erhielt 1956 das Prädikat Bad nach der Wiederbelebung des Kurbetriebs.
Der Name leitet sich vom Fluss Salza ab, der einst durch die Gegend floss und auf die Salzquellen in der Region hinweist. Besucher sehen heute in der Altstadt Fachwerkhäuser aus verschiedenen Jahrhunderten, die das Stadtbild prägen und täglich von Einheimischen beim Einkaufen und bei Spaziergängen genutzt werden.
Die Stadt lässt sich zu Fuß erkunden, da die meisten Sehenswürdigkeiten in der kompakten Altstadt liegen. Die Gärten und Parkanlagen bieten im Frühjahr und Sommer die beste Atmosphäre zum Besuch, während die Thermalbäder ganzjährig geöffnet sind.
Die Schwefelquellen wurden 1811 während Brunnenarbeiten zufällig entdeckt und veränderten die wirtschaftliche Ausrichtung der Stadt dauerhaft. Heute basiert der gesamte Kurbetrieb auf diesem damaligen Zufallsfund, der die lokale Entwicklung über zwei Jahrhunderte prägte.
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