Landhaus Michaelsen, Denkmalgeschütztes Gebäude in Blankenese, Deutschland
Das Landhaus Michaelsen ist ein denkmalgeschütztes Wohnhaus im Hamburger Stadtteil Blankenese, das durch seine weiße Fassade, dunkle Fensterrahmen und einen L-förmigen Grundriss auffällt, der Haupthaus, Turm und Terrassenbereich verbindet. Das Gebäude liegt an der Grotiusweg 79, zwischen dem Elbufer und dem Sven-Simon-Park.
Das Haus wurde 1923 vom Architekten Karl Schneider für die Familie Michaelsen erbaut und folgte modernen Gestaltungsprinzipien seiner Zeit. In den 1950er Jahren erwarb der Verleger Axel Springer das Anwesen, woraufhin einige bauliche Veränderungen vorgenommen wurden.
Das Gebäude beherbergt heute eine Sammlung historischer Puppen, die Besuchern zeigt, wie solche Objekte über Generationen weitergegeben wurden. Wer die Sammlung betrachtet, erkennt, welche Sorgfalt in der handwerklichen Herstellung dieser Stücke steckte.
Das Anwesen ist über den Grotiusweg 79 erreichbar und lässt sich gut zu Fuß vom Elbufer oder durch den benachbarten Park erkunden. Bei gutem Wetter ist das Gebäude in seiner Umgebung besonders gut zu sehen.
Die Ostseite des Hauses besitzt ein geschwungenes Panoramafenster, das für die 1920er Jahre ungewöhnlich war und heute noch zu sehen ist. Es zeigt, dass Architekt Karl Schneider damals bereits mit den Möglichkeiten der Glasverarbeitung experimentierte.
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