Herdbrücke, Straßenbrücke und Architekturdenkmal zwischen Neu-Ulm und Ulm, Deutschland
Die Herdbrücke ist ein Straßenübergang über die Donau zwischen Neu-Ulm und Ulm mit einer einfachen Bogenspannweite von 55 Metern. Das Bauwerk hat eine Breite von 16 Metern und besteht aus Stahlbeton mit Hohlkastenbindern.
Das Bauwerk entstand zwischen 1947 und 1949 nach Plänen von Willy Stöhr und ersetzte eine im Zweiten Weltkrieg zerstörte Brücke. Diese Rekonstruktion war Teil des Wiederaufbaus in der Nachkriegszeit.
Die Brücke bildet eine physische Verbindung zwischen zwei verschiedenen Verwaltungsregionen: Bayern auf der Neu-Ulmer Seite und Baden-Württemberg auf der Ulmer Seite.
Das Bauwerk trägt Fahrzeug- und Fußgängerverkehr und verbindet die beiden Ufer direkt miteinander. Mit seiner Höhe und Ausrichtung ist die Querung für Autos und Fußgänger in beiden Richtungen einfach und unkompliziert.
Das Bauwerk wurde 2016 grundlegend erneuert, um seine Lebensdauer um etwa 25 Jahre zu verlängern. Diese umfangreiche Sanierung zeigt den Wert, den man der strukturellen Kontinuität dieser Verbindung beilegt.
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