Fischbachsee, Stausee im Virngrund bei Ellwangen, Deutschland
Der Fischbachsee ist ein 1971 durch Aufstauung des Fischbachs im Virngrund geschaffener See zwischen dem Ellwanger Weiler Kalkhöfe und dem Jagstzeller Weiler Dankoltsweiler. Er ist etwa 1,2 km lang, maximal etwa 110 m breit und bedeckt bei einem Stauziel von 429 m ü. NN eine Fläche von 8,9 Hektar. Der Fischbach durchläuft ihn von Ost nach West, und durch den See zieht die Grenze zwischen Ellwangen und Jagstzell.
Der Fischbachsee entstand 1971 durch den Wasserverband Obere Jagst, der den Fischbach anstaute, um dessen Abfluss bei Hochwasser zurückzuhalten und zu speichern. Das Stauziel liegt auf 429 m ü. NN; die Aufstauung füllte das schmale Untertal des Bachs. Durch den See verläuft die Grenze der Stadt Ellwangen zur Gemeinde Jagstzell.
Der Fischbach durchfließt den See von Ost nach West, und die Wasserfläche bildet die Gemeindegrenze zwischen Ellwangen und Jagstzell. Gespeist wird der See von einem Bach, dessen Einzugsgebiet etwa 17 km² umfasst und größtenteils bewaldet ist. Im Sommer baden Besucher am Ufer bei den Parkplätzen am oberen Ende und unterhalb des Damms.
Am oberen Ende des Sees liegt nahe der K 3228, die von Dankoltsweiler über die Dankoltsweiler Sägmühle nach Rindelbach führt, ein Parkplatz. Zwei weitere liegen zwischen dem Damm und der Bachmündung; sie sind über ein kleines Sträßchen erreichbar, das von Rindelbach über Kalkhöfe nach Schweighausen führt und dort Anschluss an die B 290 hat.
Im oberen Teil des Sees befindet sich eine kleine Insel, und in der Nähe des Damms wachsen Erlen, die ein eigenes Ökosystem schaffen. Diese Besonderheiten machen den See zu mehr als nur einem Wasserspeicher und bieten interessante Beobachtungsmöglichkeiten für Besucher.
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