Quast, Gipfel in Nordhessen, Deutschland
Der Quast ist ein bewaldeter Hügel von etwa 392 Metern Höhe in der nördlichen Hessischen Landschaft. Der Berg fällt durch seine steilen Waldhänge auf und wird von natürlichen Wanderpfaden durchzogen, die dicht bewachsenes Waldgebiet erschließen.
Ab 1967 betrieben die belgischen Streitkräfte auf dem Quast die Raketenstellung 62A HAWK für die Flugabwehr; in den 1990er Jahren löste die Bundeswehr sie ab, 2002 wurde sie aufgegeben. Die asphaltierten Flächen und offenen Weiden mit einem Bauernhof sind geblieben. Nach Zugänglichmachung des Gebiets wurde auf dem ehemaligen Radarhügel eine Erhöhung von 5 m aufgeschüttet, auf der im Frühjahr 2006 die Aussichtskanzel Panoramablick Quastholle angelegt wurde.
Seit 2006 findet auf dem Quast alljährlich das Drachenfest statt, ein Live-Rollenspiel mit bis zu 5000 Teilnehmern. Der ehemalige Radarhügel wurde um 5 m aufgeschüttet und im Frühjahr 2006 mit der Aussichtskanzel Panoramablick Quastholle versehen. Der Quast ist zudem das westliche Ende des 152 Kilometer langen Diemeltaler Schmetterlingssteigs, der 20 Kalkmagerrasen vernetzt.
Mehrere Wanderwege führen von verschiedenen Richtungen zum Gipfel hinauf, und in den nahegelegenen Orten gibt es ausreichend Parkplätze für Tagesbesucher. Die Wege sind gut markiert und einfach zu folgen, auch wenn die Begehbarkeit je nach Jahreszeit variiert.
Der frühere Radarhügel wurde um 5 m aufgeschüttet, und im Frühjahr 2006 entstand darauf die Aussichtskanzel Panoramablick Quastholle. Unterhalb des Gipfels gehört der Muschelkalkrücken mit seinen Fossilien zum Geopark Grenzwelten, und der 2020 angelegte Diemeltaler Schmetterlingssteig endet am Quast und vernetzt auf 152 Kilometern 20 Kalkmagerrasen.
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