Halbinsel Holnis, Naturschutzgebiet in Glücksburg, Deutschland
Die Halbinsel Holnis ist ein Naturschutzgebiet in der Flensburger Forde mit Steilkusten, Sandstranden und Salzwiesen. Das Gelande umfasst Waldflachen, offene Dune und mehrere Buchten, die zusammen einen vielgestaltigen Lebensraum bilden.
Das Gebiet war ursprunglich eine Insel bis zur Verbindung mit dem Festland in den 1920er Jahren. Die Ausweisung als Naturschutzgebiet erfolgte in den 1990er Jahren und unterstand seitdem einem Naturschutzverband.
Die Halbinsel war lange Zeit ein Ort der Ziegelherstellung, und alte Gruben prägen noch heute das Landschaftsbild. Wer genau hinschaut, erkennt die Spuren dieser handwerklichen Tätigkeit in den Bodenerosionen und in der Form des Geländes.
Mehrere Wanderwege fuhren durch das Gebiet zu Aussichtspunkten und entlang der Kusten, wobei einige Abschnitte durch Sumpf oder Dune fuhren. Gutes Schuhwerk und Vorsicht auf unbefestigten Wegen sind zu empfehlen, besonders nach Regen.
Im suedlichen Bereich liegen die Reste eines kuenstlichen Sees, der Gross Noor genannt wird und dessen Wasser in den 1920er Jahren systematisch abgeleitet wurde. Dieses Vorhaben veranderte das Gelande dauerhaft und machte neuen Lebensraum fuer andere Pflanzen und Tiere moglich.
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