Klosterkirche Krevese, Romanische Kirche in Krevese, Deutschland
Kloster Krevese ist ein romanischer Kirchenbau aus Feldstein und Backstein mit einem zentralen Mittelschiff, gotischen Kreuzgewölben und zwei seitlichen Schiffen. Das Innere zeigt die Bauweise mittelalterlicher deutscher Kirchen mit allen charakteristischen Strukturen noch deutlich erkennbar.
Graf Albrecht von Osterburg gründete diesen Benediktinerklosterbau 1170, der später 1541 in ein protestantisches Frauenkloster umgewandelt wurde. Der Wandel vom katholischen zum protestantischen Glauben zeigt sich deutlich in der Nutzungsgeschichte des Gebäudes.
Die Kirche beherbergt zahlreiche Grabsteine der Familie von Bismarck und zeigt die enge Verbindung zwischen Adelsgeschlechtern und religiösen Institutionen. Diese Gräber erzählen von der Bedeutung des Ortes für lokale Machthaber über mehrere Jahrhunderte.
Der Zugang erfolgt durch ein Nordschiffportal von 1746, das Besucher leicht finden können. Das Interieur ist gut begehbar und ermöglicht einen Überblick über die mittelalterliche Architektur.
Die Barockorgel von 1721, erbaut von Anton Heinrich Gansen, behält ihre ursprüngliche Klangcharakteristik mit 13 Registern an Manual und Pedal. Dieses Instrument gilt als Beispiel für die Orgelkunst des 18. Jahrhunderts in der Region.
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