Dorfkirche Bretsch, Romanische Kirche in Bretsch, Deutschland
Die Dorfkirche Bretsch ist ein Feldsteinkirchengebäude aus dem späten 12. Jahrhundert mit einem massiven westlichen Querturm und einem eingezogenen rechteckigen Chor. Das Bauwerk besitzt ein Langschiff von gleicher Breite wie der Turm und wird von einer Feldsteinmauer eingefasst, die entlang der Dorfstraße verläuft.
Das Feldsteingebäude entstand in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts als romanische Kirche. Später erfolgten Veränderungen an den Glockenöffnungen und Fenstern, die die Bauform an neue Anforderungen anpassten.
Die Kirche trägt Grabdenkmäler von lokalen Adelsfamilien aus dem 16. und 17. Jahrhundert in ihrem Inneren. Diese Denkmäler zeigen, welche Familien die Region geprägt haben und wie sie hier ihre letzte Ruhestätte wählten.
Die Kirche ist von einer Feldsteinmauer eingegrenzt und steht an der Dorfstraße neben einem Herrenhaus. Besucher sollten damit rechnen, dass das Innere auf Grund seiner Struktur kühl und dunkel ist, und die Besichtigung festes Schuhwerk erfordert.
Der Keller unter der Kirche war ursprünglich eine Gruftkapelle für zwei lokale Adelsfamilien und wurde erst 1875 geschlossen. Diese unterirdische Begräbnisstätte zeigt, wie wichtig das Gotteshaus für die regional herrschenden Familien war.
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