Aquädukt über die Murg, Aquädukt in Forbach, Deutschland
Das Aquädukt über die Murg ist eine Brückenstruktur aus Beton, die das Flusstal überquert und einst Wasser zu einer nahe gelegenen Fabrik leitete. Die Konstruktion besteht aus mehreren Bögen mit charakteristischen Öffnungen, die das gesamte Bauwerk tragen und prägen.
Das Bauwerk entstand in den 1880er Jahren nach modernem Betonverfahren und zählt zu den frühen Beispielen dieser Bautechnik in Deutschland. Die Anlage wurde für die damalige Papierproduktion gebaut und später unter Denkmalschutz gestellt, weil sie für die Entwicklung der Betontechnik wichtig ist.
Die Struktur ist Teil einer Wasserleitung, die früher eine Fabrik versorgte und das Tal überquert. Sie zeigen heute noch, wie Menschen damals Wasser über große Entfernungen transportierten.
Das Bauwerk liegt am Flussverlauf und kann vom Uferpfad oder der benachbarten Straße aus besichtigt werden. Die beste Sichtlinie bietet sich von verschiedenen Perspektiven am Fuße der Anlage, wo man die Konstruktion vollständig erfassen kann.
Die kleinen Bögen zwischen den Hauptträgern haben runde Aussparungen, die wie Augen wirken und dem Bauwerk ein unerwartetes Gesicht geben. Diese Details entstanden nicht nur aus Ästhetik, sondern halfen auch, das Gewicht der Konstruktion zu reduzieren.
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