Kellertor, Historisches Stadttor am östlichen Wasserfront in Potsdam, Deutschland.
Das Kellertor ist ein klassisches Stadttor an der östlichen Wasserfront von Potsdam mit einer Reihe von zehn Säulen im griechischen Stil. Es markiert einen wichtigen Punkt, wo der Stadtkanal auf den früheren Zugang zur Berliner Brücke trifft.
Die ursprüngliche Struktur wurde 1788 unter Friedrich II als Holzbau errichtet und diente als Zollpunkt. Im Laufe der Zeit wurde sie mehrmals umgebaut und erhielt 2017 ihre aktuelle Form nach einer umfassenden Restaurierung.
Das Bauwerk zeigt ein Design, das von französischer Architektur inspiriert wurde und den lokalen Baustil dieser Zeit prägt. Es verbindet preußische und französische Einflüsse auf eine Weise, die man beim Besuch deutlich spüren kann.
Der Ort ist leicht zu erreichen und bietet eine gute Sicht vom angrenzenden Uferpark, wo Besucher die Architektur aus verschiedenen Blickwinkeln beobachten können. Der Park selbst lädt zum Spazieren ein und ermöglicht einem Überblick über die wassergebundene Lage des Bauwerks.
Der Name stammt von der benachbarten Kellerstraße, die zu königlichen Weinkellern führte, die in der Nähe der Heilig-Geist-Kirche in mittelalterlichem Potsdam lagen. Diese Verbindung zwischen Tor und den historischen Lagerfunktionen ist heute oft unbekannt, obwohl sie dem Ort seinen Namen gab.
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