Potsdam, Landeshauptstadt und Universitätsstadt in Brandenburg, Deutschland.
Potsdam ist die Hauptstadt Brandenburgs und eine Universitätsstadt am Ufer der Havel, etwa 25 Kilometer südwestlich von Berlin. Das Stadtgebiet erstreckt sich entlang des Flusses und umfasst zahlreiche Seen, Schlossanlagen und weitläufige Parkanlagen, die zwischen Wohnvierteln und historischen Quartieren verteilt liegen.
Im 18. Jahrhundert machte Friedrich der Große den Ort zur königlichen Residenz und ließ Schloss Sanssouci samt Parkanlagen errichten. Die preußische Herrscherfamilie prägte die Gestaltung der Stadt bis ins 20. Jahrhundert, als sie später durch Weltkrieg und deutsche Teilung weitere Veränderungen erfuhr.
Im holländischen Viertel leben heute Künstler, Handwerker und Cafébetreiber in den Backsteingebäuden, die einst für niederländische Einwanderer errichtet wurden. In der Altstadt und rund um den Bassinplatz verbinden sich Gastronomie, kleine Läden und kulturelle Veranstaltungen zu einem lebendigen Alltag, der Einheimische und Besucher gleichermaßen anzieht.
Regelmäßige Zugverbindungen verknüpfen die Stadt alle zehn Minuten mit Berlin, sodass sich sowohl das historische Zentrum als auch die Studios in Babelsberg leicht besuchen lassen. Parks und Seeufer sind zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar, während einige Anlagen barrierefreie Wege bieten.
Die Glienicker Brücke zwischen Potsdam und Berlin diente während des Kalten Krieges als Austauschort für Agenten zwischen Ost und West. An diesem Übergang über die Havel wurden mehrfach gefangene Spione in medial beachteten Aktionen übergeben.
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