Cecilienhof, Schloss in Potsdam, Deutschland
Cecilienhof ist ein Palastgebäude im Stadtteil Nördliche Vorstädte von Potsdam, das heute als Museum und Tagungsort dient. Die Anlage umfasst 176 Räume mit Fachwerkelementen und befindet sich direkt am Ufer des Neuen Gartens.
Kaiser Wilhelm II. beauftragte den Bau zwischen 1914 und 1917 als Wohnsitz für Kronprinz Wilhelm und seine Frau Cecilie. Nach dem Ersten Weltkrieg blieb die Familie Hohenzollern bis 1945 im Haus, bevor sowjetische Truppen es für die Potsdamer Konferenz beschlagnahmten.
Der Name ehrt Kronprinzessin Cecilie, für die das Gebäude als Wohnsitz gedacht war. Besucher sehen heute die original eingerichteten Konferenzräume, in denen im Sommer 1945 die Staatschefs über die Neuordnung Europas verhandelten.
Das Museumsgelände liegt am Neuen Garten 11 und ist zu Fuß gut vom Potsdamer Zentrum erreichbar. Einige Bereiche werden weiterhin als Tagungsräume genutzt und sind während Veranstaltungen für Besucher gesperrt.
Das Gebäude zeigt 55 Backsteinschornsteine mit unterschiedlichen Mustern, die bei jedem Blick aufs Dach neue Details offenbaren. Ein roter Stern aus Geranien im Innenhof erinnert noch heute an die sowjetische Delegation der Konferenz.
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