Belvedere auf dem Pfingstberg, Palast in Nördliche Vorstädte, Deutschland
Der Belvedere auf dem Pfingstberg ist ein Palastgebäude mit zwei markanten Aussichtstürmen im Stil der italienischen Renaissance, dessen Seitenflügel römische Architekturelemente mit griechischen Verzierungen verbinden. Das Bauwerk öffnet sich zu einem dreiseitigen Hof mit Aussichtsterrassen, über mehrere Treppen erreichbar.
Der Bau wurde 1847 unter König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen in Auftrag gegeben und setzte sich bis 1863 fort, drei Jahre nach seinem Tod. Das Gebäude entstand in einer Zeit, als europäische Königshöfe sich für historische Stile interessierten und diese in neue Bauten integrierten.
Der Belvedere war lange Zeit ein beliebter Ort zum Verweilen und Ausblicken, besonders für Bewohner Potsdams, die die Höhe und Aussicht schätzten. Das Gebäude verkörpert auch die künstlerischen Vorlieben seiner Epoche und zeigt, wie königliche Bauherren europäische Stile miteinander vermischten.
Der Zugang zum Gebäude erfolgt über einen dreiseitigen Hof, von dem aus Besucher mehrere Treppen hinaufsteigen müssen, um die Aussichtspunkte zu erreichen. Mit festem Schuhwerk und etwas Zeit zum Erklimmen der Stufen kann man die Aussichtsterrassen in vollen Zügen genießen.
Während des Kalten Krieges wurde dieses beliebte Touristenziel in eine Sperrzone umgewandelt, da es in der Nähe militärischer Anlagen lag und der Zugang für viele Jahre untersagt war. Diese Episode prägte seine Geschichte und machte es nach der Wiederöffnung zu einem Ort mit tieferen Geschichten für Besucher.
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