Pomonatempel, Klassizistischer Tempel am Pfingstberg, Potsdam, Deutschland.
Der Pomonatempel ist ein neoklassizistischer Gartenpavillon auf dem Pfingstberg in Potsdam, der mit vier ionischen Säulen an der Vorderseite gestaltet ist. Der kompakte Bau schließt oben mit einer begehbaren Terrasse ab, von der aus man über das umliegende Grün blicken kann.
Karl Friedrich Schinkel entwarf den Tempel im Jahr 1801 als sein erstes eigenständiges Projekt, im Auftrag von Carl Ludwig von Oesfeld. Im Jahr 1817 wurde ein Sonnensegel über der Terrasse hinzugefügt, um den Aufenthalt dort angenehmer zu machen.
Der Tempel wurde nach Pomona benannt, der römischen Göttin der Früchte und Gärten, was seine Bestimmung als Gartenpavillons widerspiegelt. Besucher bemerken heute noch, wie die Lage auf dem Pfingstberg den Ort als Aussichtspunkt im grünen Umfeld rahmt.
Der Tempel ist von Ostern bis Oktober an Wochenenden zugänglich und bleibt in den Wintermonaten geschlossen. Ein Besuch bei gutem Wetter lohnt sich besonders, da die Terrasse dann am meisten zu bieten hat.
Der Bau verfügt über einen separaten Treppenturm, der eigens zur oberen Terrasse führt und von Anfang an Teil des Entwurfs war. Dieser Turm gibt dem Gebäude von außen eine ungewöhnliche Form für einen so kleinen Pavillon.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.