Villa Henckel, Architektonisches Denkmal am Pfingstberg, Potsdam, Deutschland.
Villa Henckel ist ein zweistöckiges Turmgebäude mit klassizistischen Merkmalen, symmetrischen Fassaden, Halbsäulen und Karyatiden. Das Anwesen liegt auf einer Anhöhe und umfasst mehrere Nebengebäude sowie einen ausgedehnten Park mit Wegen, Bepflanzungen und Gartenelemenaten.
Das Anwesen entstand zwischen 1868 und 1870 für Hermann Henckel, einen Berliner Bankdirektor, nach Entwürfen des Baumeisters Ernst Petzholtz. Der Garten wurde wenig später angelegt und prägte die Gestaltung dieser Gegend über Jahrzehnte.
Das Gebäudeensemble zeigt einen Wintergarten und Nebengebäude, die dem italienischen Landschaftsstil der Zeit entsprechen. Die Räume und ihre Ausstattung vermitteln, wie wohlhabende Berliner ihre Villen als Orte der Geselligkeit und Kunstgenuss nutzten.
Das Anwesen ist über gepflegte Wege erreichbar und der Park ist teilweise für Besucher zugänglich, besonders während bestimmter Jahreszeiten. Die Informationen zu Öffnungszeiten und speziellen Führungen sind am besten bei den lokalen Tourismusbüros in Potsdam zu erfragen.
Der Park wurde 1872 von renommierten Hofgärtnern Hermann Vollert und Gustav Meyer entworfen und ist in neuerer Zeit für die Öffentlichkeit wiederhergestellt worden. Dieses Landschaftswerk zeigt die hohe Qualität der Gartenkunst des 19. Jahrhunderts in der Region.
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