Einsiedelei am Potsdamer Jungfernsee, Einsiedelei im Neuen Garten, Potsdam, Deutschland
Der Eremitage-Pavillon war ein runder Waldpavillon im Neuen Garten mit einem ungewöhnlich gedeckten Dach aus Schilfrohr und Eichenbaumrinde. Die Struktur bot einen intimen Rückzugsort innerhalb der parkartigen Landschaft.
Der Pavillon wurde 1796 unter Architekt Ludwig Ferdinand Hesse gebaut und war Teil der königlichen Gartenvision. Er verschwand während des Kalten Krieges, als die Gegend zur Grenzzone wurde.
Der Name des Pavillons bezieht sich auf die Tradition der Einklausenhäuser, kleine Rückzugsorte für Besinnung in Gärten. Besucher können heute die Stelle sehen, wo dieser Rückzugsort einmal stand und die Gartenlandschaft um ihn herum erkunden.
Der New Garden ist täglich von morgens bis zum Sonnenuntergang kostenlos zugänglich und bietet ebene Wege zum Erkunden. Der ehemalige Standort des Eremitage-Pavillons ist auf Gartenplänen markiert und leicht zu finden.
Die Stelle liegt in einem Gebiet, in dem nach der Wiedervereinigung tausende Pflanzen als Teil der Gartenerneuerung eingepflanzt wurden. Dies macht den Besuch zum Erleben von wachsender Geschichte, da der Garten sich selbst erneuert.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.