Marmorpalais, Neoklassizistisches Schloss in Potsdam, Deutschland.
Das Marmorpalais ist ein klassizistisches Schloss in Potsdam, das mit roten Backsteinen und weißen Marmordekorationen gebaut wurde und direkt am Ufer des Heiligen Sees liegt. Das Gebäude verbindet den Hauptbau mit einem separaten Küchengebäude durch einen unterirdischen Gang.
Der Bau wurde in den 1780er-Jahren von König Friedrich Wilhelm II. in Auftrag gegeben und 1791 fertiggestellt. Das Schloss entstand als eines der ersten neuen Palais im klassizistischen Stil in Preußen nach einem Neuentwurf für den königlichen Geschmack.
Der Palast trägt seinen Namen wegen der Marmorverkleidungen an den Wänden, die dem Gebäude ein edles Aussehen geben. Besucher sehen heute noch die prächtige Grotto Hall mit ihrer speziellen Ausstattung, die zeigt, wie der preußische Adel lebte.
Das Gelände am Seeufer ist gut zu Fuß erreichbar und bietet Platz zum Spazieren rund um das Gebäude. Besucher sollten beachten, dass die Innenräume nur in den wärmeren Monaten zugänglich sind und an kalten Tagen beschränkte Öffnungszeiten gelten.
Die separate Küchengebäude wurde bewusst als Ruine einer antiken Tempelanlage gestaltet, um von der Terrasse aus wie ein romantisches Relikt zu wirken. Dieses spielerische architektonische Konzept war Teil des damaligen Geschmacks für künstliche Landschaftselement.
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