Golm, Universitätsgebiet in Potsdam, Deutschland
Golm ist ein Stadtteil Potsdams mit Wohngebäuden, Grünanlagen und Forschungseinrichtungen auf einem ehemaligen Militärgelände. Das Areal erstreckt sich in der Nähe des Großen Zernsees und verbindet Seen-, Wald- und Wiesenflächen mit modernen akademischen Bauten.
Der Name stammt vom slawischen Wort chulm ab, das sich auf die nahegelegenen Erhebungen Reiherberg und Ehrenpfortenberg bezieht. Das Gelände wurde zunächst von der Luftwaffe genutzt, später vom Geheimdienst Stasi, bevor es zum Forschungsstandort umgewandelt wurde.
Das Dorfkirche Golm an der Geiselbergstraße dient heute als Ausstellungsraum und Veranstaltungsort für Weihnachtsmärkte. Der ehemalige Sakralbau ist ein wichtiger Treffpunkt im Gemeindeleben geworden und zeigt, wie traditionelle Gebäude neue Funktionen erhalten.
Der Bahnhof verbindet das Gebiet mit Potsdam, Berlin und anderen umliegenden Städten durch regionale Zugverbindungen. Das ebene Gelände mit guten Radwegen eignet sich gut zum Erkunden der Wohngebiete und Seen.
Das Areal beherbergt das Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik, wo Forscher an den tiefsten Rätseln des Universums arbeiten. Wenige Besucher wissen, dass sich hinter den modernen Gebäuden eines der führenden Zentren für Relativitätstheorie und Gravitationswellen befindet.
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