Pfaueninsel, Geschützte Insel in Wannsee, Deutschland.
Pfaueninsel ist eine geschützte Insel im Wannsee, die zum Welterbe gehört und einen weißen Palast mit zwei Türmen, alte Eichen und weitläufige Gärten am Havelufer umfasst. Das Eiland erstreckt sich über 67 Hektar und verbindet Wiesen, Baumgruppen und Uferpromenaden zu einem zusammenhängenden Park.
Friedrich Wilhelm II erwarb das Eiland 1793 und ließ den Palast im folgenden Jahr errichten, um einen Rückzugsort für sommerliche Aufenthalte zu schaffen. Zuvor diente die Fläche als Gehege für Kaninchenzucht, bevor sie zu einem königlichen Landschaftspark umgestaltet wurde.
Der Name geht auf die Pfauen zurück, die der König auf dem Eiland ansiedeln ließ und heute noch frei über die Wiesen laufen. Besucher treffen die Vögel im Park an, oft in der Nähe der alten Bäume oder entlang der Wege zum Wasser.
Ein Fährboot bringt Gäste vom Ufer auf die Insel, die in den Wintermonaten von 10 bis 16 Uhr und im Sommer von 10 bis 18 Uhr zugänglich ist. Die Wege verlaufen größtenteils über ebenes Gelände, das sich gut zu Fuß erkunden lässt.
Im späten 17. Jahrhundert betrieb der Alchemist Johann Kunckel hier ein geheimes Labor, dessen Experimente bei den Anwohnern Gerüchte über Hexerei auslösten. Seine Versuche zur Herstellung von Rubinglas trugen später zur Entwicklung neuer Glastechniken bei.
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