Kälberwerder, Flussinsel und Park in Wannsee, Deutschland.
Kälberwerder ist eine kleine, unbewohnte Insel im Fluss Havel, die sich wie ein naturbelassener Garten anfühlt. Der Ort bietet Raum zum Beobachten von Natur und Wasser, umgeben von ruhigen Ufern.
Ein Privatmann namens Albert Thiemt erwarb die Insel 1909 und stellte sie später dem örtlichen Ruderklub zur Verfügung. Der Klub übernahm 1926 offiziell den Besitz und nutzt sie bis heute als Vereinsgelände.
Zwei Eichenbäume mit Bronzetafeln auf der Insel erinnern an Olympiasieger aus den Jahren 1936 und 2004. Diese Bäume zeigen, wie wichtig Sport und Leistung für die Menschen in dieser Gegend sind.
Die Insel liegt in sichtbarer Nähe zu anderen Gewässerzielen und ist von einem Bootsanleger aus erreichbar. Besucher sollten je nach Jahreszeit mit wechselnden Bedingungen rechnen, da der Fluss und die Vegetation sich ständig verändern.
Die Insel bleibt völlig unerschlossen und wird von Menschen nicht bewohnt, wodurch sie innerhalb der großen Stadt einen Naturraum bewahrt. Dies macht sie zu einem seltenen Beispiel für ein wild gebliebenes Flussgebiet im urbanen Berlin.
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