Brandenburger Tor, Triumphbogen am Luisenplatz, Potsdam, Deutschland.
Das Brandenburger Tor in Potsdam ist ein Triumphbogen an der Luisenplatz mit neoklassizistischen Elementen und Säulen an den Seiten. Dekorative Skulpturen schmücken die äußere Fassade und zwei zusätzliche Seiteneingänge ermöglichen den Durchgang für Fußgänger.
Das Tor wurde zwischen 1770 und 1771 von Carl von Gontard und Georg Christian Unger erbaut, um Friedrichs II. Siege im Siebenjährigen Krieg zu feiern. Die beiden Architekten verfolgten unterschiedliche Stile: Gontards innenseitig schlichter gestaltete Fassade kontrastiert mit Ungers Außenseite, die sich an antiken römischen Vorbildern orientiert.
Das Tor markiert den Eingang zur Brandenburgischen Straße und prägt das Bild des zentralen Platzes mit seiner steinernen Präsenz. Die Fassade erzählt vom damaligen Geschmack für klassische Formen und zeigt, wie wichtig diesen Durchgang für die Stadt war.
Das Tor liegt zentral in Potsdam und ist leicht zu Fuß erreichbar, mit breiten Seiteneingängen für komfortablen Durchgang. Besucher können es jederzeit von außen besichtigen, da es sich um ein Bauwerk im öffentlichen Raum handelt.
Das Tor zeigt zwei völlig unterschiedliche Gesichter: die stadtwärts gewandte Seite wirkt nüchtern und sachlich, während die Außenseite üppig mit dekorativen Elementen ausgestattet ist. Diese bewusste Kontrast zwischen den zwei Seiten macht es zu einem besonderen Studienbau für unterschiedliche Gestaltungskonzepte.
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