Potsdamer Glockenspiel, Glockenspiel in Potsdam, Deutschland
Das Potsdamer Glockenspiel ist ein Instrument mit 40 Bronzeglocken, die auf einer Metallkonstruktion auf dem Plantage-Platz montiert sind. Die Glocken reichen in der Größe vom größten, besonders schweren Exemplar bis zu deutlich kleineren Stücken, die zusammen die verschiedenen Töne der Melodien erzeugen.
Das Original war Teil der Kirche der Garnison und wurde 1945 bei einem Luftangriff zerstört. Das heutige Instrument wurde 1991 von der Stadt Iserlohn als Geschenk für Potsdam errichtet.
Seit 1797 erklingt zur vollen Stunde der Choral „Lobe den Herren“ und zur halben Stunde „Üb immer Treu und Redlichkeit“. Der letzte Kantor der Garnisonkirche, Otto Becker, arrangierte etwa 200 geistliche und weltliche Lieder für das Glockenspiel; der Rundfunk übertrug viele seiner Konzerte.
Das Glockenspiel ist täglich zu hören, da es automatisch und manuell gespielt wird und regelmäßige Aufführungen stattfinden. Der zentrale Lage auf dem Plantage-Platz macht es leicht, das Instrument zu besuchen und die Klänge an verschiedenen Zeiten des Tages zu erleben.
Das Glockenspiel umfasst 40 Glocken; die größte wiegt 1900 Kilogramm bei 1,5 Metern Durchmesser. Es lässt sich manuell und automatisch spielen, und sein Gerüst steht rund 200 Meter nördlich des Standorts der Garnisonkirche, in der das Original hing.
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