Brockessches Haus, Denkmalgeschütztes Wohngebäude in Potsdam, Deutschland
Das Brockessches Haus ist ein dreistöckiges Wohngebäude in Potsdam mit einer Hohe von 15 Metern und sandstein-verzierter Fassade. Die Pilaster und Zahnschnittgesimse gliedern die Fassaden und schaffen ein harmonisches Erscheinungsbild.
Das Haus wurde 1776 von Architekt Carl von Gontard fur Glashersteller Johann Christoph Brockes erbaut und erhielt finanzielle Unterstutzung von Friedrich II. von Preusen. Es ist somit ein Produkt der aufgeklarenten Baukultur des 18. Jahrhunderts.
Die barocke Fassade zeigt Puttos, die Symbole der Glaserzeugung halten und erinnern an den Beruf des ursprünglichen Eigentümers. Diese dekorativen Details erzählen ohne Worte von der Geschichte des Hauses und seiner Bewohner.
Nach umfangreichen Renovierungen zwischen 2013 und 2015 ist das Gebäude heute bewohnt und vollständig in Gebrauch. Es ist öffentlich von außen sichtbar und lässt sich leicht von der Straße aus betrachten.
Bei der Renovierung wurden 329 verstärkte Betonpfahle bis 40 Meter Tiefe in den feuchten Untergrund getrieben, um die Stabilität des Hauses zu gewährleisten. Diese unterirdische Struktur zeigt die großen technischen Herausforderungen, die mit der Sanierung eines historischen Bauwerks verbunden sind.
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