Klütjenfelder Hauptdeich, Hochwasserschutzdeich in Wilhelmsburg, Hamburg, Deutschland
Der Klütjenfelder Hauptdeich ist ein Schutzwall, der das Spreehafen-Gebiet vom Stadtteil Wilhelmsburg trennt und auf einer Länge von etwa 2,5 Kilometern verläuft. Die Anlage bietet einen Spazierweg mit Blick auf Hafenkräne, Informationstafeln zur Hafengeschichte und eine lange öffentliche Bank zum Verweilen.
Der Deich brach 1962 bei einer verheerenden Flut und verursachte massive Überflutungen in Wilhelmsburg mit vielen Todesfällen. Nach diesem Desaster wurde der Wert dieser Schutzanlage für die Stadt deutlich und führte zu späteren Modernisierungen.
Der Deich ist Teil einer Umgestaltung, bei der frühere Hafengrenzen durchlässig wurden und Menschen nun frei spazieren können. Besucher bemerken, wie der Ort die Geschichte von Grenzziehung und Öffnung körperlich erlebbar macht.
Das Betreten des Deiches ist frei zugänglich und der flache Weg ist leicht zu begehen. Die beste Zeit zum Spazieren ist an trockenen Tagen, wenn die Sicht auf den Hafen am weitesten reicht.
Über 120 Jahre lang war der Deich durch einen Zollzaun gesperrt und unzugänglich, bis er 2010 an zwei Stellen für die Öffentlichkeit geöffnet wurde. Diese Öffnung ermöglichte es der Stadt zum ersten Mal, ihre eigene Hafenfront zu Fuß zu erkunden.
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