Gartenstadt Farmsen, Gartenstadt in Farmsen-Berne, Deutschland
Gartenstadt Farmsen ist eine Wohnkolonie im Hamburger Stadtteil Wandsbek mit Doppelhäusern und großzügigen Grundstücken. Die Häuser sind von grünen Flächen und Wegen umgeben, die das Wohngebiet durchziehen und strukturieren.
Die Siedlung entstand zwischen 1953 und 1954 als Teil des Wiederaufbaus Hamburgs nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Architekten Hans Bernhard Reichow und Otto Gühlk schufen mit diesem Projekt ein neues Wohnkonzept für die Stadt.
Die Siedlung verkörpert die Gartenstadt-Bewegung, die Wohnraum und Natur miteinander verbinden wollte. Besucher erleben noch heute diesen Gedanken der Verbindung von Wohnen und grünem Raum bei jedem Spaziergang durch die Straßen.
Die Siedlung ist über die U-Bahn-Station Farmsen leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar und mit dem restlichen Hamburg verbunden. Besucher können die Fläche zu Fuß erkunden und dabei die verschiedenen Wege und Grünanlagen nutzen.
Bei Ausgrabungen während der Bauarbeiten wurden vierzehn eisenzeitliche Gehöfte entdeckt, die das Alter und die historische Bedeutung des Ortes zeigen. Diese Funde sind nun im Archäologischen Museum Hamburg zu sehen.
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