Gerickesteg, Stahlbogenbrücke in Moabit, Deutschland.
Die Gerickesteg ist eine Fußgängerbrücke aus Stahl, die sich mit ihrem Bogen über die Spree in Moabit spannt und dabei etwa 70 Meter überbrückt. Das Bauwerk hat eine Breite von etwa 5 Metern und wurde als stählerner Bogenbau konstruiert, um als direkter Übergang zwischen den Ufern zu dienen.
Das Bauwerk wurde 1914 errichtet und 1915 eröffnet, entstand also nach Plänen des Architekten Bruno Möhring in der frühen Moderne. Im April 1945 wurde die Brücke während der Schlacht um Berlin zerstört und später im ursprünglichen Stil wiederaufgebaut.
Die Brücke trägt den Namen des Naturforschers Otto von Guericke und symbolisiert damit die Verbindung zwischen wissenschaftlicher Geschichte und lokaler Infrastruktur. Der stahlerne Bogen prägt bis heute das Bild der Spree-Landschaft in diesem Stadtteil.
Der Übergang bietet eine fußläufige Verbindung über die Spree und ist täglich verfügbar als durchgehende Fußwegverbindung. Besucher sollten bedenken, dass die Brücke bei schlechtem Wetter oder Hochwasser möglicherweise unter schwierigen Bedingungen zu queren ist.
Die Brücke verbindet zwei sehr unterschiedliche Stadtteile miteinander: Während Moabit auf der einen Seite historisch geprägt ist, liegt auf der anderen Seite die moderne Entwicklung des Mitte-Viertels. Dieser Übergang macht die Gerickesteg zu einem Ort, an dem alte und neue Stadtentwicklung aufeinandertreffen.
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