Moabiter Brücke, Steinerne Straßenbrücke in Berlin-Mitte, Deutschland.
Die Moabiter Brücke ist ein steinerner Straßenübergang über die Spree zwischen den Stadtteilen Moabit und Tiergarten. Sie verbindet die Kirchstraße mit der Bartningallee und misst etwa 70 Meter in der Länge mit einer Fahrbahn von etwa 11 Metern Breite.
Das Bauwerk wurde 1893 von den Ingenieuren Karl Bernhard und Otto Stahn entworfen und ersetzte eine hölzerne Brücke von 1822, die die erste feste Verbindung zu Moabit bildete. Mit ihrer Fertigstellung markierte sie den Beginn der modernen Verkehrsanbindung dieses Stadtteils.
Die Brücke trägt dekorative gusseiserne Bären, die 1981 installiert wurden und an die ursprünglichen Bronzeskulpturen erinnern, die im Zweiten Weltkrieg entfernt wurden. Diese Bären sind heute ein vertrautes Merkmal für Menschen, die regelmäßig die Brücke überqueren.
Die Brücke ist auf beiden Seiten über die Fußwege leicht zu erreichen und bietet einen guten Blick auf die Spree beim Überqueren. Der beste Zeitpunkt für einen Besuch ist bei Tageslicht, wenn man die Details der Steinstruktur und der dekorativen Elemente deutlich sehen kann.
Die Pfeiler der Brücke sind mit dunkelgrauem Basaltlava aus lokalen Steinbrüchen verkleidet, ein Material das typisch für die Berliner Bauweise des späten 19. Jahrhunderts war. Dieses vulkanische Gestein verleiht der Struktur ein besonderes Aussehen, das sich deutlich von modernen Bauten unterscheidet.
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