Ev. Eliaskirche, Neugotische Kirche in Prenzlauer Berg, Deutschland.
Die Elias-Kirche ist ein neugotisches Backsteingebaude an der Breite Strasse 37 mit fünf Meter hohen Spitzbogenfenstern und zwei asymmetrischen Türmen an der Westfassade. Der Innenraum verfügt über einen rechteckigen Altarbereich mit Galerien auf drei Seiten, die einen basilikalen Charakter schaffen.
Das Gebaude entstand zwischen 1907 und 1910 unter der Leitung des Regierungsbaumeisters Gustav Werner und des Architekten Fritz Förster. Nach umfassenden Restaurierungsarbeiten durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz wurde die Kirche Ende des 20. Jahrhunderts einer neuen Nutzung zugefuhrt.
Die Kirche trägt den Namen des Propheten Elias und spiegelt die Baukunst des frühen 20. Jahrhunderts wider. Besucher erleben hier einen Raum, der ursprünglich für Andachten gestaltet wurde, heute aber andere Zwecke erfüllt.
Das Gebaude ist leicht zu erreichen und die neugotischen Merkmale sind auch von aussen deutlich zu sehen. Besucher sollten wissen, dass die Kirche heute als Kulturstätte genutzt wird und deren aktuelle Öffnungszeiten sowie Programm im Voraus überprüft werden sollten.
Das Dachtragwerk der Kirche nutzt eine innovative Stahlkonstruktion, die für die Zeit der Erbauung völlig modern war. Diese technische Lösung ermöglichte es, grosse Innenräume ohne störende Stützen zu schaffen.
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