Denkmal Heiliger Georg, Bronzene Reiterstatue im Nikolaiviertel, Deutschland
Der Heilige Georg ist eine etwa 5,50 Meter hohe Bronzeplastik auf rötlichem Granitsockel am Spreeufer im Nikolaiviertel. Georg trägt einen kreuzbekrönten Helm, hält in der Rechten ein zum Hieb erhobenes Schwert und in der Linken einen Kreuzstab mit Banner; der geflügelte Drache drückt dem sich bäumenden Pferd eine Pranke in die Brust.
Der Oberschlesier August Kiß schuf die Figurengruppe ab 1853 und ließ sie in einem eigens angefertigten Eisenbahnwaggon zur Pariser Weltausstellung 1855 bringen, wo sie einen zweiten Preis gewann. Kiß’ Witwe schenkte sie 1865 dem nunmehrigen König Wilhelm I. Bis zum Abriss des Berliner Schlosses 1950 stand sie im Eosanderhof, danach am Großen Teich im Volkspark Friedrichshain. Seit dem Wiederaufbau des Nikolaiviertels 1987 befindet sie sich am Spreeufer.
Die Skulptur zeigt den heiligen Georg zu Pferde mit kreuzbekröntem Helm, erhobenem Schwert und einem Kreuzstab mit Banner als Feldzeichen; der geflügelte Drache bäumt sich auf und drückt dem Pferd eine Pranke in die Brust. August Kiß modellierte die Gruppe ab 1853, und seine Witwe schenkte sie 1865 König Wilhelm I.
Die Plastik steht am Spreeufer im Nikolaiviertel, wenige Schritte von der Nikolaikirche entfernt. Zu Fuß erreicht man sie vom S-Bahnhof Alexanderplatz oder durch die Gassen des Viertels. Der Granitsockel und die Bronzegruppe sind von allen Seiten zu sehen; der Blick fällt auf Reiter, Drachen und die ovalen vertieften Felder im Stein.
Für den Transport zur Pariser Weltausstellung 1855 ließ August Kiß eigens einen Eisenbahnwaggon anfertigen; dort gewann die Gruppe einen zweiten Preis. 1865 schenkte die Witwe des Bildhauers die Plastik dem nunmehrigen König Wilhelm I. Bis zum Abriss des Berliner Schlosses 1950 stand sie im Eosanderhof, seit dem Wiederaufbau des Nikolaiviertels 1987 am Spreeufer.
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