Geodätisches Observatorium Wettzell, Geodätisches Observatorium auf dem Wagnerberg in Bayern, Deutschland
Die Geodätische Sternwarte Wettzell ist ein Forschungszentrum, das von der Bundesamt für Kartographie und Geodäsie auf dem Wagnerberg in der Oberpfalz betrieben wird. Das Observatorium liegt auf etwa 616 Metern Höhe im Landkreis Cham und verfügt über Laser-Teleskope, Radiofernrohre und Satellitenempfänger für präzise Messungen.
Das Observatorium wurde 1970 gegründet und strategisch in der Nähe des Eisernen Vorhangs errichtet, um von der isolierten Lage und geringen Lichtverschmutzung zu profitieren. Diese Standortwahl ermöglichte optimale Bedingungen für Satellitenbeobachtungen und geodätische Messungen.
Die Einrichtung pflegt internationale Zusammenarbeit mit Forschungsstationen in Argentinien und der Antarktis zur Entwicklung globaler Referenzsysteme.
Das Gelände erfordert vorab Anmeldung für Besichtigungen, da es sich um eine funktionsfähige Forschungseinrichtung mit eingeschränktem Zugang handelt. Die beste Zeit für einen Besuch sind die wärmeren Monate, wenn die Bergstraßen leicht befahrbar sind und das Wetter stabil ist.
1973 führte das Observatorium die erste Lasermessung zu einem Satelliten durch, die Deutschland's geodätische Technologie weltweit bekannt machte. Diese Leistung zeigte, dass die isolierte Lage ideale Bedingungen für Präzisionsmessungen im Weltall bot.
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