Stadtmuseum Kassel, Stadtmuseum in Kassel, Deutschland.
Das Stadtmuseum Kassel befasst sich mit der Geschichte der nordhessischen Stadt Kassel. Nach Umbauarbeiten und einer Neukonzeption der Dauerausstellung seit 2010 wurde es am 18. Juni 2016 wiedereröffnet.
Die Forderung nach einem Stadtmuseum reicht bis ins 19. Jahrhundert zurück, doch die heutige Einrichtung beschloss die Stadtverordnetenversammlung am 3. Juli 1978. Karl-Hermann Wegner trat die Leitung Anfang Februar 1979 an und blieb bis 2006. Die ersten drei Ausstellungsräume öffneten am 21. Oktober 1983 im Kulturhaus am Ständeplatz, wo das Museum bis heute sitzt.
Das Museum zeigt Objekte, die das Alltagsleben und die sozialen Veränderungen der Stadt über Generationen hinweg widerspiegeln. Besucher können hier sehen, wie sich Traditionen und Lebensweisen der Kasseler Bevölkerung entwickelt haben.
Das Museum nutzt Räume des Kulturhauses am Ständeplatz 16 im Zentrum von Kassel. Nach der Entscheidung vom Dezember 1986 blieb es an diesem provisorischen Standort; der Auszug des documenta-Archivs, das eine ganze Etage belegte, sollte zusätzliche Fläche schaffen.
Als Standort war lange das denkmalgeschützte Karlshospital vorgesehen, das im Zweiten Weltkrieg bis auf die Außenmauern zerstört wurde und seitdem leer stand; gestiegene Kosten von 4,5 auf 9 Mio. D-Mark ließen den Plan scheitern. Im Dezember 1986 beschloss die Stadt, dass das Museum am provisorischen Standort bleibt, dem 1869–1871 erbauten Kulturhaus am Ständeplatz 16, wofür das documenta-Archiv eine Etage räumen musste.
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